Indizien finden, Rätsel lösen, mysteriöse Verbrechen aufklären und am Ende den richtigen Verbrecher verhaften – mit „Criminal Case“ erfüllt sich der Traum einer virtuellen Polizeikarriere.
Als Corporal kämpft man an der Seite von Officer Jones und weiteren Verbündeten für Wahrheit und Gerechtigkeit.
Willkommen auf der Dienststelle in Grimsborough und der Pacific Bay, Corporal! Deine Aufgabe ist es von nun an, die zahlreichen ungeklärten Morde zu enträtseln – andere Verbrechen scheint es in dieser Stadt nicht zu geben. Aktuell gibt es 56 Todesfälle in „Criminal Case“, die auf die gerechte Bestrafung ihres Mörders warten. Dabei wirst du auf deiner Ermittlungsreise einigen Personen immer wieder begegnen und manche Geschichten ziehen sich über mehrere Fälle, bevor sie einen Abschluss finden.
Der Alltag eines Ermittlers
Bei Start des Spiels landet man zunächst auf der Landkarte, die eine Übersicht über alle verfügbaren Fälle bietet. Bei Klick auf den aktuellen Fall, an dem man gerade arbeitet, öffnet sich das Tablet, welches übersichtlich den Names des Falls, Opfer, Tatwaffe, gegen Ende des Falls den/die Mörder/in sowie eine Liste aller anstehenden Aufgaben bietet. Diese Aufgaben sind beispielsweise das Untersuchen von Tatorten, das Führen von Zeugengesprächen, das Analysieren oder Wiederherstellen von Beweismitteln oder zum Schluss die Festnahme des Täters.
Tatorte untersuchen in Criminal Case
Beim Klick auf den Reiter Tatorte erhält man einen Überblick. Pro Fall stehen 9 Untersuchungsszenarien zur Verfügung, wobei sich immer drei davon zu einem Ort zusammenfassen lassen. Nach dem Prinzip von Groß zu Klein untersucht man hier erst die gesamte Umgebung, um sich dann auf einen spezifischen Fall zu konzentrieren. Einen Tatort zu untersuchen kostet Energie – 20 Punkte, um genau zu sein. Zu Beginn des Spiels hat man 110 Energiepunkte, diese laden sich minütlich auf, außerdem kann man durch einige Features Energie erhalten. Klickt man auf einen Tatort, kann man als Erstes einen Partner wählen, mit dem man die Szene untersuchen möchte. Diese Partner sind entweder eigene (Facebook-)Freunde oder unterstützende Personen aus dem Spiel. Jeder Partner hat 1-5 Tippbonus, diese können helfen, wenn man bei der Untersuchung einen Gegenstand nicht findet und bringen ansonsten 20.000 Punkte pro Tippbonus, den man nicht genutzt hat. Außerdem kann man hier für Coins einige Hilfsmittel erwerben: Eine Sofort-Vorschau der gesuchten Gegenstände, einen fünffachen Tippbonus, falls der Partner diesen nicht mitbringt und einen sofortigen Start mit einer sechsfachen Kombo, die mehr Punkte bringt.
Nach der Partner- und Hilfsmittelwahl sowie einer lustigen Fahrt im Polizeiwagen gelangt man endlich zum Tatort. Dort sind nun Schnelligkeit und ein gutes Auge gefragt: in möglichst kurzer Zeit und ohne die Hilfe des Partners soll man alle geforderten Gegenstände finden – je schneller, desto höher die Punktekombo und die schlussendlichen Punkte dafür. Am Ende zählen Kombo, Zeit und nicht verbrauchte Tipps. Auf diese Art und Weise findet man unter anderem wichtige Beweismittel – Tatwaffen, blutverschmierte Kleidung, Leichen, zerrissene Briefe…
Die Punkte sind wichtig, um Sterne zu sammeln – die Sterne wiederum sind nötig, um die anstehenden „Criminal Case“-Aufgaben erledigen zu können. So kostet es z.B. einen Stern, den Mörder festzunehmen.
Wem die normalen Tatorte zu langweilig sind, findet Abwechslung in den Bonustatorten. Pro Fall sind das eine „Gegen die Uhr“-Szene, in der man in vorgegebener Zeit so viele Gegenstände wie möglich finden muss, ein Puzzlespiel und ein Unterschiedsbild.
Das Forensikset
Unter dem Reiter Forensikset finden sich alle Beweismittel, die man im Laufe des Falls untersucht oder zur Analyse ins Labor geschickt hat. Muss man selbst die Analyse durchführen, dann geht es meist darum, Blutproben zu entnehmen, Fingerabdrücke zu finden oder zerrissene / zerbrochene Gegenstände wieder zusammenzupuzzeln.
Analyse zu kompliziert? – Dann ab in’s Labor
Wenn die Analysen der Gegenstände komplexer sind, muss man nicht mehr selbst sein Können zeigen, sondern darf das an die freundlichen Kollegen Grace und Alex im Labor weiterreichen. Diese benötigen allerdings ihre Zeit – wer zu ungeduldig zum Warten ist, kommt um In-App-Käufe für eine sofortige Analyse nicht herum.
Sie sind verhaftet wegen Mordverdacht
Eine Übersicht aller verdächtigen Personen gibt es natürlich auch. Damit man am Ende auch den oder die Richtige/n verhaftet, sind in der unteren Leiste alle Merkmale, die der Mörder aufweist, aufgelistet. Bei Klick auf einen Verdächtigen, öffnet sich dessen Profil mit allen bekannten Merkmalen. Ein Abgleich der gesuchten und vorhanden Personenmerkmale ermöglicht am Ende des Falls, den Mörder zu schnappen – Fall gelöst, der cholerische Polizeichef zufrieden.
Energiereserven aufgebraucht? – Iss etwas!
Sind die 110 Energiepunkte aufgebraucht, heißt es erstmal, Schluss mit Spielen – oder etwas Essen. Denn durch die Aufnahme von Orangensaft, Chips oder einem Burger kann man 20,50 oder 120 Energiepunkte erhalten. Die Nahrung bekommt man im Spiel geschenkt oder aber man setzt erneut reales Geld ein und nutzt eines der beinahe täglich wechselnden Spezialangebote des Spiels, um sich Nahrung zu kaufen. Weiterhin lohnt sich eine tägliche Anmeldung in „Criminal Case“, denn bereits ab Tag 2 winken auch hier nahrhafte Items als Tagesbonus.
Ich brauche eine Veränderung
Wer eine neue Identität und eine bessere Tarnung in „Criminal Case“ braucht, der kann sich ab einem bestimmten Level ein neues Aussehen kaufen – Gesicht, Haare, Kleidung, Accessoires und sogar das Geschlecht werden so mit nur einem Klick veränderbar. Ab und an bekommt man Accessoires und Kleidung auch durch das Lösen von Fällen geschenkt.
Nicht ohne meine Freunde und Fans
Da „Criminal Case“ ursprünglich ein facebook-Spiel war, läuft auch in der Smartphone-Version vieles über die Verbindung zu facebook. Wer nicht will, dass sämtliche Ermittleraktivitäten in sozialen Netzwerken geteilt werden, muss vor fast jeder Aktion ein winziges, auf Dauer nerviges Häkchen abwählen. Doch ohne facebook-Account kann man sich gar nicht bei „Criminal Case“ anmelden und auch die zahlreichen helfenden Freundeshände nicht in Anspruch nehmen. Diese braucht man nämlich nicht nur zur Untersuchung von Tatorten, sondern zum Beispiel auch, um am Ende eines Falls seine Berichte zu schreiben und den nächsten Mord freizuschalten. Außerdem können sich Freunde untereinander Geschenke, Energie und Spielkarten schicken – die Karten wiederum kann man sammeln und gegen Coins oder Nahrung eintauschen.
Neben den Freunden stehen auch die Personen von „Criminal Case“ selbst als Unterstützer zur Verfügung: Richterin Hall, Laborexpertin Grace und Crack Alex, Officer Jones, der stets ängstliche Officer Ramirez und weitere Personen helfen beim Aufklären der Fälle.
Wer ein ausreichend hohes Level erreicht hat, kann sich außerdem einen tierischen Begleiter anschaffen und im örtlichen Tiergeschäft zwischen verschiedenen Hunderassen wählen. Den besten Freund des Menschen kann man dann durch Füttern großziehen, woran einen das Spiel auch kontinuierlich erinnert. Die kleine Schnüffelnase ist aber nicht nur süß, sondern auch nützlich, denn nach der Untersuchung eines Tatorts besteht die Chance, dass der Hund entweder Erfahrungspunkte oder eine Karte findet.
Der krönende Abschluss
Durch die Verbindung mit den Freunden wird ein Wettkampf in „Criminal Case“ möglich: für jeden Tatort gibt es ein Ranking nach Punkten – wer auf Platz 1, 2 oder 3 landet, erhält dafür eine Gold-, Silber- oder Bronzekrone. Davon kann man sich zwar nichts kaufen, aber sie sehen trotzdem schön aus. Auch nach Abschluss eines Falls erhält man Medaillen – Bronze nach Verhaftung des Mörders, Silber nach Abschluss der weiteren Zusatzermittlungen – meist braucht hier eine der Figuren des Falls noch Hilfe – und Gold, wenn man alle 45 Sterne an den 9 Tatorten gesammelt hat.
Neben diesen fallspezifischen Abzeichen kann man sich weitere Auszeichnungen verdienen, indem man z.B. eine bestimmte Anzahl von Indizien findet oder die Gegenstände eines Tatorts in alphabetischer Reihenfolge findet.
Eine Klasse für sich
Hat man einen Fall abgeschlossen, gibt es mehrere Möglichkeiten, wenn man noch nicht gleich zum nächsten „Criminal Case“ weitergehen möchte. Man kann die noch nicht gesammelten Sterne erspielen, um Abzeichen und vor allem Nahrung davon zu erhalten. Außerdem kann man einen bereits abgeschlossenen Mord erneut im Elitemodus spielen, um besondere Ringe zu erhalten. Geschichte und Tatorte bleiben hier gleich, das Schwierigkeitslevel erhöht sich jedoch – schließlich will man als Ermittler ja herausgefordert werden. Dadurch werden gleichzeitig auch höhere Scores in den Rankings möglich. Ähnlich zu den Medaillen im normalen Modus erhält man Bronze-, Silber- und Goldringe. Im Moment bedeuten diese nur, dass man einer der besten Ermittler ist, doch die Entwickler von „Criminal Case“ sprechen von einem „really cool feature“, sodass sich das Sammeln der Ringe noch mehr lohnen soll.
FAZIT: Criminal Case ist ein abwechslungsreiches Spiel mit langer Spaßgarantie für alle Hobbykriminologen, Verbrecherjäger und Detektivliebhaber.









