FarmVille: Tropic Escape lädt Freunde von Farmspielen auf ein Inselparadies ein. Man nehme das lustige Ernten von allerlei Pflanzen, das Tiere füttern sowie die Weiterverarbeitung zu Produkten und lässt das alles in einem farbenfrohen Urlaubstraumziel stattfinden. Fertig ist das neue Spiel der Macher der Farmhitspiele schlechthin. Sicher kennt ihr sie noch von der Zeit als ihr bei Facebook angemeldet wart. Ich mache mit euch in diesem App Review eine kleine Führung durch mein Inselreich und vielleicht wollt ihr ja auch ein Ticket lösen. Diese Reise ist kostenfrei und FarmVille: Tropic Escape ist sowohl für Android und iOS verfügbar. Doch kennen wir App-Spieler das nicht schon so von einem sehr ähnlichen Spiel? Klar, Paradise Bay von King sieht nicht nur auf den ersten Blick sehr ähnlich aus. Warum FarmVille: Tropic Escape trotzdem nicht schnurrt wie eine Copy Cat, das will ich euch aus Spielerperspektive auch in einem kurzen Vergleich beider Apps verraten. Achja, Updates gebe ich euch auch. Denn derzeit habe ich Probleme Freunde bei FarmVille: Tropic Escape zu adden bzw. dem Strandclub beizutreten.

Der Flitterwochen-Bungalow möchte drei Orchideen sowie je drei Ananas und Daiquiri. Obwohl ich keine Ahnung habe, was die Resort-Gäste dort mit diesen Dingen anstellen, liefere ich doch gern. Denn als Belohnung winken Münzen und Erfahrungs(see)sternchen. Wir befinden uns nicht etwa als sonnengenießende App-Blogger im Urlaub, sondern haben Dank Zynga eine virtuelle Reise unternommen. FarmVille: Tropic Escape ist vor wenigen Wochen neu für Android und iOS erschienen, wie wir euch hier am Release informiert haben.

Levelweise neue Features

Wie immer gibt es haufenweise zu tun. Ihr baut ein Urlaubsressort bei FarmVille: Tropic Escape wieder auf. Nicht eins auf Rügen und nicht im Schwarzwald. Zielgruppe fürs Spiel sind natürlich die Amerikaner selbst, welche uns das Spiel auch programmiert haben. Es fühlt sich an wie Hawaii oder Puerto Rico. Nein, nicht wie Ostsee oder Baggersee. Dort trüben stehen die Hütten der Touris direkt am azurblauen Wasser, dort taucht ein Delfin vergnügt herum. Und genau deshalb ist die App ein netter, da exotischer Zeitvertreib. Besonders die isometrische Sicht aufs Geschehen und der stufenlose Zoom sind schön. So kennt man es von der Engine von FarmVille2 bereits und freut sich über die Details und funkelnden Erzeugnisse.

Gespielt wird gerade anfangs linear nach Anleitung. Jeder kennt das Prinzip: zwei Früchte ernten, wenn man nur eine gesät hat. Angebaut werden Reis, Ananas, Zuckerrohr und Orchidee zum Beispiel. Dann werden sogleich Werkstätten errichtet. Hier kann Sushi hergestellt werden oder etwa Parfüm. Verkaufte Waren bringen dann Geld ein, welches genutzt werden kann für weitere Ausbauten. Dass da noch mehr kommt, sieht man nicht nur an den großen unerforschten Gebieten auf der Insel, sondern stets auch im Baumenü. Der Levelfortschritt bringt neue Features wie das Korallenriff, den versunkenen Tempel oder etwa die Heiße Quelle. Zynga hat sich alle Mühe gegeben ums reine farmen herum weitere Aktivitäten einzubauen, welche die Verweildauer in der App auf jeweils so 10 bis 30 Minuten pro Stück bringt. Ja, FarmVille: Tropic Escape ist Freemium und das heißt Wartezeiten und Premium-Währung.

Was kostet es FarmVille: Tropic Escape zu spielen?

Nichts. Außer deine Zeit. Viel Zeit. Die Bauzeit der Manufaktur war das erste Gebäude, was bei mir den Spielfluss etwas stocken lies. Generell ist aber so bis Level 20 ständig was los. Zumal es als Besonderheit auch in der Mitte der Levels nochmals eine Belohnung gibt. Zynga hat das bei den anderen Spielen schon umgesetzt, dass es Früchte und Erzeugnisse gibt, die man fast permanent herstellen kann. Wenn da nicht der begrenzte Speicherplatz wäre. Neben den Wartezeiten und der Möglichkeit sie durch Sonnenschein und Sanduhren zu überspringen, sind es vor allem Silo und Bootshauslager, welche euch ausbremsen.

Die Bezahlfeatures in der App sind dezent, wenn auch vermehrt mit Glückselementen angereichert. So spielt man im versunkenen Tempel eine Art Hütchenspiel. Auch die Überraschungstruhen vom Riff sind nicht immer so ergiebig. Es gibt eine ganze Reihe von Gegenständen, die sich rar machen. Man benötigt für Landerweiterungen kein Geld, sondern Kompass, Siegelring und Überlebensausrüstung. Fürs Silo nicht nur Seilrolle und Nagel, sondern auch noch sehr seltene Seile. Und im Lager etwa werden Bretter, Rettungsring und Anker in steigender Anzahl benötigt.

Tipps und Tricks

Die wenigsten Spieler werden Tipps und Tricks benötigen. Um schneller voranzukommen, gibt man eben Geld für Juwelen aus. Die kosten z.B. 5 Euro für 140 Stück. Das kann man nutzen, um Lager auszubauen oder Grundstücke zu kaufen. Doch Achtung – allein ein kleines Quadratchen kostet bei mir bereits 192 Edelsteine, also über 5 Euro.

Zweckmäßig spielt, wer die Missionen durchführt und dann noch das Glück hat, wenn zwei Inselbewohner die gleichen Ziele haben. Weitere Tipps folgen ggf. sobald ich herausbekomme, wie ich Freunde adden kann bzw. einem Strandclub beitreten. Sobald ich auf „Mit Gamecenter verbinden“ tippe passiert nichts bei FarmVille: Tropic Escape. Bei Android scheint es auch ein Problem gegeben zu haben mit Facebook, welches mittlerweile aber gelöst scheint durch ein neues Update.

Fazit: Vergleich zu Paradise Bay

Hier und da wird angebaut. Beide Apps nehmen dich mit in sonnige Breiten und sogar jeweils auf eine Insel mit Tieren und so weiter. Ich finde beide Spiele sind recht gleichwertig. FarmVille ist moderner von der Story, hier gibt es keine Piraten auf Segelschiffen und auch nicht so eine verspielte Story mit Familienbanden. Positiv ist natürlich, dass man FarmVille: Tropic Escape auch ohne Internet spielen kann, es erfordert keine permanente Verbindung wie bereits FarmVille 2. Damit lässt es sich auch mal während einer Fahrt oder anderweitig unterwegs spielen. Was die sozialen Features angeht, so verweise ich auf meine Probleme von oben.