Leben in Eden Falls! Ein Haus besitzen, Einrichtung kaufen und mit anderen Spielern interagieren. Die Werbeposter während deiner Wanderschaft über den Trail und die ständige Entfernungsangabe wie weit es denn nun noch ist, sollten dich wie Kleinkinder auf der Rückbank auf dem Weg in den Sommerurlaub neugierig gemacht haben, was euch im Städtchen erwartet. Tatsächlich ist weiterhin der Weg der Ziel, wie ich im Review von The Trail euch schon verraten hatte. Wer als Anfänger nicht klar gekommen ist, der hatte hier in unseren ersten Guide-Artikeln zum Handel (Mehr Chits verdienen) sowie Crafting und weiteren Basics zur Stamina bereits eine Weghilfe bekommen. Nun wollen wir uns mal mit dem Leben der Eden Falls beschäftigen. Obwohl man hier wohl eher von Leben in [Platzhalter] sprechen sollte. Denn wie euer Städtchen heißt, obliegt nur dem Gründer.

Womit wir bereits bei der ersten Frage zum Thema Eden Falls wären. Kann man eine eigene Stadt gründen? Diese Frage ist sehr gut, da sie sogleich etwas übers Konzept des Spiels aussagt. Denn The Trail wirkt in diesem Punkt etwas wie im Alpha-Status. Also ist die Antwort: Nein. Derzeit nicht. Also zumindest nicht planmäßig. Immer 15-20 Spieler bilden eine Stadt. Wer zuerst an einen leeren Spot kommt (da die vorherige Stadt z.B. voll war), der darf sie „gründen“. Der Spieler scheint aber außer der Namensvergabe keinerlei Vorteile davon zu haben.

1. Dein Haus ist deine Hütte (oder dein Castle, später, vielleicht)

Eigentlich ist dieser Punkt recht zweckfrei. Denn ohne in eine Stadt zu ziehen, macht The Trail eigentlich keinen Sinn. Man liest noch von Bugs, wonach einige Spieler weiter über den Trail irren und keine Stadt finden. Aber so wie es formuliert ist, fehlt damit mindestens 50 Prozent des Spielspaßes. „Denn erst in der Gemeinschaft sind wir stark“ (dieser Satz wurde gesponsert vom Verband der Kleingartenbesitzer und Briefmarkenzüchter).

Das Haus, Grundstück und Einrichtung: 1000 Chits oder 8 Gefallen. Das kostet ein Zuhause. Wechseln, ein Umzug, ist derzeit nicht möglich. Nachdem du dir in der Stadt ein Grundstück mit erstem Haus zugelegt hast, kannst du deine Behausung weiter einrichten und ausbauen. Dies umfasst Möbel, Böden, Wände und Zubehör. Hierbei bringen viele Objekte auch direkt einen Vorteil fürs Crafting. Ein Stuhl bringt z.B. 15 Prozent Haltbarkeitsbonus für Schuhe. Ein kleiner Tisch erhöht die Qualität aller hergestellten Objekte um 5 Prozent. Alle Objekte kosten hier Chits und sind eine gute Investition. Viele andere Objekte wie Pflanzen und Spiegel sehen einfach nur schön aus und sind etwas für die Mädels und Sim-Fans unter den Spielern. Hehe.

Hausverbesserung: Levelweise kannst du dein Haus verbessern. Das bringt neue Objekte, mehr Platz durch Zusatzräume. Je nachdem, welches Stück Land du gewählt hast, bist du außerdem mit einer bestimmten Maschine ausgestattet. Einer die Feuersteinkiesel zu Steinfliesen verarbeitet oder Hanffaser zu Stoff oder oder. Abhängig davon wirst du auch bestimmte Objekte benötigen, um das Level deines Hauses zu erhöhen. Und hier kommen wir zur Stadtgemeinschaft zurück. Denn nicht alles kann man selbst herstellen. Positiv ist natürlich, dass der Upgrade des Hauses keine Chits kostet. Die brauchen wir aber ohnehin auf dem Pfad für die Fähren.

Wichtiger Hinweis: Kaufe dir als erstes die „Verschließbare Truhe“ für 4500 Chits. Ihr Motto „Sicherheit für deine Sachen“ ist wörtlich zu verstehen. Nur darin gelagerte Objekte sind sicher vor dem Zugriff anderer Spieler. Das Gemeinschaftregal hingegen ist offen, wie auch der Slot und der Korb an der Maschine. Andere Spieler können sich hier bedienen oder auch was ablegen. Das kann ganz witzig sein, aber eben auch ärgerlich.

2. Nutzen der Stadtgemeinschaft

Die Stadt hat nicht nur andere Wohnhäuser, wo es die Craftinggelegenheit für benötigte Objekte für den Hausbau gibt (Bauteile), sondern auch Gemeinschaftsgebäude. Nochmals zur Produktion der Hinweis, dass Diebe dir auch deine Bauteile aus der Maschine stehlen können. Argh.

Tipp: Du kannst jederzeit schon Bauteile ins Upgrademenü reinlegen und somit Lagerplatz sparen.

Wie du in den Screenshots sehen kannst, brauchst du irgendwann vom Lumberyard das Holz. Womit wir bei den Funktionen der Stadt sind:

– Bank: Gebäude, was als Store für die In-Game Währung Gold dient.
– Warehouse: Hier kannst du zusammen mit anderen Spielern alle Waren gegen Gold tauschen. 13 Kisten pro Tag max.
– Entdeckerzunft: Highscore der weitest gereisten Bewohner. Stehe ich etwa auf Platz 1? Also nein.
– Stadtchat: Wie der Name sagt.
– Holzfeld: Hier kann man gemeinsam Holz abbauen.
– Holzlager: Bretter für den Hausbau können hier hergestellt werden (siehe oben).
– Laden: Hm. Kostet 50 Gold. Darauf sparen wir noch.

Für den Bau all dieser Gebäude wird Gold benötigt. Du bzw. die Stadt bekommt es durch die Erfüllung der Missionen beim Händler.

Das oben bereits genannte Holzlager funktioniert kooperativ. Jeder kann Holzscheide, übrigens egal welcher Art und auch gemischt, reinlegen. Jeder kann dann für den Ausbau seines Hauses die produzierten Bretter nutzen. Wenn man nicht vom Gemeinsinn der anderen profitieren kann, dann sollte man sein Holz erst komplett sammeln und schnell reinnehmen und das Haus sofort ausbauen.

Weitere Tipps zu The Trail folgen.